Wie wir zu der Mama werden, die wir so gerne sein wollen.
Sich selbst als MAMA begegnen
Mama zu sein ist etwas ganz besonderes, denn es öffnet uns einen Raum, in dem wir uns selbst besser kennenlernen können.
Mama sein erfordert Offenheit, Geduld, Kraft und bedingungslose Annahme, weil wir Reaktionen in uns begegnen, für die wir uns stark verurteilen und schämen.
Doch wir müssen uns nicht in Anspannung und Überforderung verlieren, denn wir können lernen, wachsen und uns weiterentwickeln – gemeinsam mit unseren Kindern.
Du reagierst, wie vom Autopiloten gesteuert, anders, als du es eigentlich möchtest. Vielleicht wirst du lauter.Ziehst dich zurück. Kontrollierst stärker. Oder fühlst dich plötzlich hilflos.
Danach kommt der leise Gedanke: So wollte ich doch nicht sein
Doch genau hier liegt kein Versagen – es zeigt sich dein Stressmuster.
In Momenten der Überforderung übernimmt dein Nervensystem. Es greift auf alte Strategien zurück – nicht, weil du es willst, sondern weil sie sich einmal als nützlich erwiesen haben.
Veränderung beginnt nicht bei noch mehr Disziplin.
Sie beginnt mit Klarheit. Mit der ehrlichen Frage: Wie reagiere ich eigentlich, wenn es eng wird?
Der Mama-Stress-Kompass ist eine sanfte Standortbestimmung.
Mit wenigen Fragen erkennst du:
Dein Muster
Welches Muster wird bei dir unter Druck aktiviert?
Trigger-Situationen
Warum kippen bestimmte Situationen immer wieder?
Wirkung auf mein Kind
Wie kommt mein Verhalten bei meinem Kind an?
Nicht, um dich zu bewerten.
Sondern um dich ein Stück liebevoller zu verstehen.
Denn wenn du dein Muster kennst, entsteht zwischen Reiz und Reaktion ein kleiner Raum.
Und in diesem Raum liegt deine Möglichkeit.
Als Psychologin und Jungs-Mom² kenne ich den Familienalltag mit all seinen Herausforderungen und Tücken nur zu gut. Das Mamasein ist eine ganz eigene Erfahrung, die viele Chancen mit sich bringt – unter anderem die Möglichkeit, sich selbst bewusster wahrzunehmen und besser kennenzulernen.